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Zum ersten Mal in der Geschichte des Zita Rock Festivals sind die Besucher in den Genuss eines zweitägigen(!) Spektakels gekommen. Zwölf Bands standen am 5. und 6. Juni 2010 in der Zitadelle Spandau (Berlin) auf der Bühne und brachten ihre Fans zum kochen.
Am Samstag wurde das Festival wie immer pünktlich um 15:00 Uhr eröffnet. In diesem Jahr hatte die Band "Staubkind" die Ehre die Bühne als erstes betreten zu können.
Staubkind
Der Gründer und Sänger, Louis Manke, hatte sichtlich Spaß beim einheizen des Publikums. Songs wie z.b. "Halt mich", "Schlaflied" und "Mein Herz" ließen die Herzen des Publikums schneller schlagen. Die schwere Aufgabe als erste Band die Bühne rocken zu müssen haben Staubkind wirklich gut gemeistert.
"Lacrimas Profundere" betraten die Bühne und ein runder Auftritt der Band wurde dem Publikum geboten. Songs wie "The Letter", "Be Mine In Tears" und "I dont care" ließen die Fangemeinde lautstark mitgrölen.
Lacrimas Profundere
"Terminal Choice", die Synth-Rock-Band aus Berlin, war jetzt an der Reihe und wieder stand Louis Manke auf der Bühne, dessen Aufgabenbereich mit dem Gitarre spielen abgedeckt war. Der Gesang von Chris Pohl rückte durch die Tanzeinlagen von jungen Cheerleaderinnen leider ziemlich in den Hintergrund. Der Fokus wurde sehr auf das hüpfende Fleisch fixiert, welches die Band, in unseren Augen, gar nicht nötig hatte.
Terminal Choice
Nach kurzen Umbauarbeiten betraten "Megaherz", die relativ kurzfristig für "The Birthday Massacre" einsprangen, die Bühne. Das war ein Anfang, den man sich nicht schöner hätte wünschen können. "Lex", Sänger von "Megaherz", und "Alexx", Sänger von "Eisbrecher" (ehem. Megaherz), begruben an Ort und Stelle die alte Fehde und performten gemeinsam den Songklassiker "Miststück". Die 8000 Besucher des Zita Rock Festivals sangen aus voller Kehle mit, der Applaus war Ohrenbetäubend. Megaherz glänzte nicht zuletzt durch Songs wie, "Ebenbild", "Kopfschuss" und "Gott sein". Alles in allem war der Auftritt von Megaherz ein voller Erfolg.
Megaherz
Eine zweite "Eiszeit" brach für uns an. (Gleichnamiges Album von Eisbrecher) "Alexx" und Co betraten, bei 30 Grad Außentemperatur, komplett gekleidet wie zu einer Polarexpedition, die Bühne. Unter Songs wie "Heilig" und "Herzdieb" schmolz das Eis nicht nur auf der Bühne, sondern auch auf "Alexxs" Körper, der sich Systematisch seiner Kleidung entledigte, sehr zur Freude seiner weiblichen Fangemeinde. Gekrönt wurde der Auftritt durch eine Schlageraccousticeinlage, von "Es fährt ein Zug nach Nirgendwo" die ein achttausend Mann starker, überwiegend in schwarz gekleideter Chor erschreckender weise mitsingen konnte. Der Gig ging viel zu schnell vorüber. Zum Abschied kündigte Eisbrecher den Headliner "ASP" an und verließen die Bühne.
Eisbrecher
Zur Band "ASP" muss man nicht viel sagen. Ein rundum gelungener Auftritt. Einmal mehr schaffte es Asp das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Ein Hit jagte den anderen. Um 22:00 Uhr schlossen sich die Pforten der Zitadelle. Der erste Tag des Zita Rock Festivals 2010 war beendet.
ASP
Erschöpft, müde, heiser, aber glücklich fuhren wir nach Hause. X X X Die Bands ergänzten sich hervorragend.
- Zita Rock & Folk 2010 Tag 2 - Zita Rock & Folk 2010 Fotoalbum
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