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Hörnerfest 2010 – Willkommen beim Gartenfest der Hölle [UPD]
veröffentlicht von: Michael Stollmann
Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 00:41 Uhr

FeuerschwanzGefühlte 100 Grad vor der Bühne sorgten für teils merkwürdige Bilder. Während auf der Bühne die Bands ihr bestes geben, ohne den Hitzetod zu sterben, versammeln sich die Fans wenn irgendmöglich am Rade des Geschehens im Schatten. Das es somit vor der Bühne zumindest in den Mittagsstunden recht leer blieb, tat der Stimmung aber keinen Abbruch, die Bands mussten ihre Fans halt nur etwas weiter hinten suchen. Kommen wir mal zu den Bands...

... eröffnen durften dieses Jahr die Hamburg Jungs von Fidelaltermolk. Folk-Rock auf traditionelle Art mit viel Spielwitz sorgten bei den Anwesenden für Kurzweil. Im Schatten trotzten einige der Hitze und tanzten begeistert mit.

Gerne lasse ich mich ja bei Festivals von Gerüchten leiten. Leider machen dies nicht alle, denn die Mehrheit der Besucher konnte sich zu so früher Stunde noch nicht aufraffen und verpasste somit einen Leckerbissen. Ragnaröek!
RagnaroeekDie Folk-Metaler lieferten einen gelungene Auftritt, der mich vom ersten Lied an sofort überzeugte. Ich gebe ja zu, das ich vor dem Festival von der Band nur die MySpace Seite kannte und sie am Rande beim Wacken mitbekommen habe. Nun nenne ich auch das Album der Band mein Eigen. Aber zurück zum Auftrit:
Auch ohne die Musik in und auswendig zu kennen, ging der Beat direkt ins Blut und ich musste mich immer mehr zusammen reißen, das die Bilder nicht alle Verwackeln. Man kann bei der Band einfach nicht ruhig stehen.
Einige Mädels in meiner Nähe bekamen beim Anblick von Charon tatsächlich weiche Knie, bei den Augen auch keine Wunder. Aber auch die Herren auf dem Felde wurde optisch durch dem Schmied und seiner Begleitung ein feuriger Anblick geboten.
Musik gut, Optik gut – rundum gelungener Auftritt.
Ich freue mich schon auf die Eisheilige Nacht in Osnabrück.

Interessant wenn ein Newcomer im Vorfeld schon so polarisiert. Rabenwolf werden von den einen bereits jetzt vergöttert und die anderen belächeln sie.
Seis drum, ich schaue mir jede Band ohne Vorurteile an.
Der Auftritt überzeugte durch in vollem Umfang und die Band hatte die Fans im Griff und machte einfach Spass. Soviel Spass, das bei der Bandhymne die Fans mitsangen.
Werde mal ein Auge auf die Band halten.

Und gleich weiter zum nächsten Höhepunkt am heutigen Freitag.

IngrimmINGRIMM, ein wort wie Donnerhall. Und so stürmten sie auch nach vorne. Immer wieder hörte man Vergleiche mit In Extremo. Nun ja, ich halte nicht viel davon, aber für alle die zwar InEx kennen, aber von Ingrimm noch nichts gehört haben ist es ein guter Hinweis.
Natürlich holten sie auch diesmal wieder einen weiblichen Fan auf die Bühne, um Ihr das Liebeslied „Teufelsweib“ zu widmen.

Und dieser Name würde auch gut auf Masha passen. Diese stürmte bei den erwähnten 200 Grad in voller Kampfmontur inkl. wärmendem Fall die Bühne und röhrte gleich mächtig los. Wieso müssen die kleinsten Frauen eigentlich immer mit den tiefsten Stimme die Bühne erobern? Weil es einfach passt.
Welche Kondition die Fans mitbringen ist ebenfalls erwähnenswert. Während des gesamten Auftritts von Arkona wurde gepogt, gehüpft und einfach Spass gehabt.
Gut nur, das immer wieder Wasser auf das Volk nieder ging.

Im Anschluss gabs dann eine etwas längere Umbaupause. Nun wurde auch die Frage geklärt, wie die Mannen von Coppelius den mangelnden Platz auf der Bühne ausnutzen wollten. Irgendwie haben Sie es geschafft.

CoppeliusWie immer gewohnt höflich siezten die Berliner Ihr Publikum und ließen es auch bei diesen Temperaturen nicht an Contenance mangeln. Da man die Show einfach nicht beschreiben kann, rate ich einfach jedem, sich die Band bei Gelegenheit anzusehen.
Es lohnt sich einfach. Da die Herren mit den lautstarken Zugabe rufen nichts anzufangen wussten, unterstützte Butler Bastille nun das Publikum. Nach einer kurzen Einführung in den Sprachgebrauch der 19. Jahrhunderts forderten die Fans nun zielsicher DA CAPO!
Und den bekamen sie auch von den Kammercore Musikern.

Nun heist es Abschied nehmen. The Shanes aus Trier werden diesen Sommer zum letzten mal auf Tour sein. Und so nutzten viele die Gelegenheit um noch einmal richtig zu feiern.
Die Irishbayern Folker machten es dem Publikum auch leicht, und so tanzte man beschwingt in den Abend.

Weiter geht’s mit den Niederländern von Rapalje.
Der Platz vor der Bühne ist voll. Zu voll für die Tanzwütigen, die nun einfach keinen Platz mehr haben. Dennoch wurde es ein schönes Folkkonzert und so bekam die Band tosenden Beifall nach dem Gig.

Wahrscheinlich wäre beim letzten Act des Abends mehr Stimmung aufkommen, wenn nicht zuvor die guten Bands und nicht zuletzt die irre Hitze die letzten Kraftreserven aufgebraucht hätten. So sprang der Funke bei Cultus Ferox nicht so recht über.
Am Ende eines guten Autritts bekam die Band ihren Verdienten Applaus, denn an der Band hat es definitiv nicht gelegen, die Berliner haben alles gegeben.

Nach diesem Tag war ich froh, das ich ganz in der Nähe wohne und bei der Anreise mein Zelt erst gar nicht aufgebaut habe. So kann ich mir den Luxus erlauben, den Dreck und die Hitze unter meiner Dusche runter zu spülen und mir für den nächsten Tag einen Koffer neuer Klamotten mit zu nehmen.

SAMSTAG - Tag 2 - und es geht noch heisser!!!



MyrkvarLeider konnten die ersten Bands am Samstag dem gelungenen Start des Festivals am Freitag nicht toppen.
Myrkvar gaben sich zwar Mühe die Stimmung aufzulockern, aber durch die recht eintönig Musik kam irgendwie keine Stimmung auf. Und die wenigen Fans die sich zu dieser Zeit der gnadenlose Sonne aussetzten suchten so eher Schutz im Schatten und an der Tränke.
Einen Achtungserfolgt konnten sie allerdings verbuchen, als sie die Fans tatsächlich dazu brachten eine Polonäise aufzuführen.

Da Schattenweber zwar lustige Spielmanslieder in die Pläne schmetterten, aber das ganze irgendwie nicht in das restliche Line Up passte, kam auch hier nicht die passende Stimmung auf. Schade eigentlich, da es diese Band wirklich verdient hätte mehr Begeisterung entgegengebracht zu bekommen.

Nun gehört die Bühne Adivarius! Und diese Nutzten sie auch in vollem Umfang aus, und brachtne richtig Stimmung unter das Volk. Immer mehr kommen vom Campingplatz oder vom benachbarten Mittelaltermarkt herüber. Sie wurden einfach durch die Stimmung angelockt und bereuten den Abstecher nicht.
Adivarius haben sich mit der Temperaments geladenen Show, gespickt mit viel Publikumsinteraktion, bestimmt den eine oder anderen Fan gemacht.

Bei der nächsten Band drängt sich mir dann wieder eine Frage auf, wieso weigern sich einige Franzosen strikt eine andere Sprache wie die eigene zu nutzen?
Bran Barr hätten mit ein wenig mehr Englischkenntnissen bestimmt an Adivarius ran reichen können, Aber so ging die Stimmung rapide Bergab, obwohl der Sänger der Celtic War Metal Band eine begnadete Stimme hat.
Ev hats auch daran gelegen, das nicht die ganze Band platz hatte auf der Bühne, und so einige Instrumente fehlten.

Die Punk Folker von The Pokes feierten sich einfach selber auf der Bühne und ließen sich auch nicht davon beirren, das das Publikum nicht wirklich mitmachte. Schieben wir es einfach mal auf die mittlerweile 300 Grad Hitze auf der freien Fläche vor der Bühne.
Denn die Musik der Jungs war durchaus hörenswert.

Cromdale hatten jetzt 2 Probleme. Die Hitze und die deutsche Nationalmannschaft die zeitgleich in Afrika (wo es deutlich kühler war) Ihr WM Spiel gegen Uruguay gewann.
So nutzten doch einige die Gelegenheit auf dem TV das Spiel zu verfolgen, und dabei ein wenig den Schatten zu genießen.
Sie verpassten somit allerdings eine Band, die Live wirklich gut ist.

FeuerschwanzWährend andere noch mit 7 Köchen um den Apfelbaum rennen und aus Ihren Erdbeermündern k*** machen wir einfach Party!
So oder ähnlich lautet das Motto des zweiten Headliners dieses Festivals.
Alleine der Name Feuerschwanz sorgte dafür, das der Platz vor der Bühne aus allen Nähten platzte. Zusammen mit Ihren Miezen feierte die Band und die Fans sich, die Musik und einfach nur so.
Nachdem der Hauptmann sich von den Fans auf Händen hat tragen lassen, werden noch flugs 2 Fans auf die passenden Namen Bierbold und Horny Beast getauft.
Sir Lanzeflott demonstriert wiedereinmal das er auch gut eine Frau sein könnte, und auch, das ihn nichts entstellt ;-)
Neben Schnaps und Schnecken forderten die Fans immer wieder Basssolo... Welches sie dann auch gut gelaunt präsentiert bekamen.
Das Liedgut kommt bei den Fans richtig gut an, aber leider war das Feuerwerk der Feuerschwänze viel zu schnell vorbei.

EquilibriumEquilibrium beschlossen dann das Festival nach einen ewig dauernden Soundcheck, der aber auch nicht verhindern konnte, das Anfangs der neue Sänger Robse überhaupt nicht zu hören war. So nach der Hälfte des Sets hatten die Soundtechniker den Energiegeladenen Bobastsound dann einigermaßen unter Kontrolle und die Stimmung bei den Fans, die schon zu murren anfingen stieg wieder an.
Equilibirum hatten zwar nicht mehr die Massen an Publikum wie noch Feuerschwanz, dafür ließen sich diese nicht lumpen und bereiteten den Bayern einen heißen Abend.
Robse wurde anfangs kritisch beäugt, und die Soundprobleme halfen da nicht wirklich. Aber letztlich wurde er als neuer Shouter von den Fans akzeptiert.

Fazit:
Ein rundum gelungenes Gartenfest. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr.

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