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Börsencrash Festival 2010 - so wars
veröffentlicht von: micha (drachenglut)
Freitag, den 05. November 2010 um 01:49 Uhr
Grailknights

Der Oktober zeigte sich bei prächtigstem Halloween Wetter als wir die Halle in Wuppertal erreichten. Sprich es windete und regnete. Das hielt die Metallschar aber nicht davon ab, sich dem 5. Börsencrash Festival zu nähern und spätestens als Dragonsfire den Reigen gut gelaunt und kraftvoll eröffneten war das Wetter draußen eh egal. Die Hessen ließen einen Kracher nach dem
anderen auf das Volk nieder gehen und hatten spätestens mit Dragonsfire Rockxxx die Halle in der Hand.

Messenger trafen somit auf ein bestens gelauntes Publikum und der Funke sprang auch auf die Band zurück. Die Mannen um Siegfried wirbelten über die Bühne, das man manchmal Angst haben musste das sie sich gegenseitig über den Haufen rennen.
Die Setlist mit Under the Sigh, Titans, Falcon, Halloween dem immer wieder gern gehörten Kill the DJ sowie Prophecy und Metal Day hatte keinerlei Aussetzer und unterstreicht die Ambitionen dieser noch recht neuen Band. Man sollte ein Auge drauf halten.

Red Circuit spalteten ein wenig die Fans. Die einen feierten frenetisch die Progressive Metal Combo, die anderen brachten den Grillmeister um den Verstand, der nicht genug Würstchen grillen konnten um die hungrigen Massen zu speisen ;-)

Zurück zur Halle... Dort eröffnete die Band mit Spear of Fate und hatte seine Fans damit direkt im Genick. Eyes of a Cild und der Titeltrack vom neuen Album, Homeland sorgten dann für ausgelassene Tanzeinlagen. Ob es Absinth auch in flüssiger Form in der Börse gab, habe ich nicht recherchiert, in Musikalische Form wurde es dankbar angenommen. Mit See the Light und Son of Utopia war es dann auch schon wieder vorbei.

RebellionRebellionHarald Hafager bildeten den Auftakt von Rebellion. Welche Bühnenerfahrung und Abgeklärtheit diese Band besitzt, sollte sich im laufen des Gigs dann noch beweisen. Erst wollte das Mikro keinen Ton von sich geben, also wurden spontan die Instrumental Parts ausgeweitet und dem Techniker so die Gelegenheit gegeben ein neues Mikro an den Sänger zu bringen.
Damit den Fans auch ja der Nacken richtig weh tut am nächsten Morgen ließen Rebellion dann ein Feuerwerk an Hits vom Stapel, Oden, Sweden, Bolverk und Adrenalin prasselten nur so auf die Meute nieder.Und das dann der eh gehandicapte Uwe an der Gitarre auch noch einen technischen Ausfall zu beklagen hatte, nutzten die Fans um sich mit einem Grave Digger Klassiker bei der Band zu bedanken.
Spontan stimmte man also „Rebellion“ an, und überbrückte die Zeit der Ruhe mit lautstarkem Gesang.Nachdem auch dieses Problem souverän gelöst wurde, zwischenzeitlich spielte Simone eben für 2, gab´s dann noch Kiew und Born a Rebell.
Aber das war noch nicht genug, zum Abschluss brachte man die Fans dann nochmal richtig auf Trab, mit der schon erwähnte Hymne Rebellion verabschiedeten sich eben diese von den restlos begeisterten Fans.

Und das schöne war, es wurde noch besser.
Der Grailschoir war versammelt um Dr. Skull zusammen mit Mac Death, Sir Optimus Prime, Lord Lghtbringer und Baron van der Blast, auch genannt Grailknights den Heiligen Gral in heroischer Schlacht zu entreißen.
„Grailknights Battlechoir“ -  „Yes Sire!“.
Grailknights_74GrailknightsUnd auf geht´s: Grailquest, Nameless, Holding out, Brüder, Seasong und Moonlite prasselten nur so auf den Grailschoir nieder. Zur Auflockerung gab´s natürlich auch noch ein wenig Grailsrobic zwischendurch und als Dank für die Unterstützung versorgte Zapf Beauty die tapferen Recken vor der Bühne auch noch mit einen Fässchen feinster Hopfenkaltschorle.Diese Band hätte bestimmt noch ne Stunde weiter in gefeiert, aber der es sollte ja noch der Headliner auf die Bretter kommen.
Und das kamen Sie dann auch, und wie.Einen würdigen Abschluss lieferten Sacred Steel an diesem Abend ab.Leider schienen einigen Fans die Kräfte verlassen zu haben, so das die Halle leider ziemlich gelichtet aussah zu dieser Uhrzeit.„Metal ist war“ ballerte zu Beginn wie ein Gewitter durch die Halle, bevor es mit „Metal Angel“ nicht minder kraftvoll weiterging.Lust for Blood, Sacred Bloody Steel, Hammer of Destruction und natürlich Wargods of Metal sind nur ein kleiner Auszug aus diesem Hammerset.Wer früher wie zu Empty Tankard die Halle verlassen hatte ist selber Schuld!

Zum Abschluss noch ein Wort, zur Halle, die Deko war einfach klasse. Ich fürchtete ja schon, das angesichts des Datums irgendwelcher Kitsch in den Ecken baumelt, aber mit den Spinnweben die Kunstvoll in der Halle verteilt war, schafften die Verantwortlichen eine gelungene Atmosphäre.

Dieses Festival gehört spätestens nach der 5. Auflagen zu den Pflichtterminen im Metal Kalender. Bin schon gespannt was uns nächstes Jahr präsentiert wird.

Fotos gibt´s natürlich auch jede Menge, einfach hier lang.
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