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Bericht Amphi Festival 2011 - Sonntag
veröffentlicht von: Frank (fabra)
Mittwoch, den 20. Juli 2011 um 21:13 Uhr

Amphi2011_DioramaNach etwas längerer Regenerationsphase begann der zweite Tag im Kölner Tanzbrunnen für uns mit Diorama. Die gefühlvolle Stimmung von "Protected World", "Synthesize Me", "Advance" u.a. sorgte dafür, dass wir direkt wieder von der Atmosphäre des Festivals eingefangen wurden. Den ausgiebig tanzenden und mitsingenden Besuchern, die sich recht zahlreich im Staatenhaus eingefunden hatten, ging es scheinbar nicht anders, und die Stimmung kochte schon zu diesem frühen Zeitpunkt über.

Amphi2011_DreadfulShadowsDie Entscheidung, welchen Bands wir beiwohnen, sollte sich an diesem Tag im übrigen noch schwieriger gestalten. Denn unter freiem Himmel hatten Dreadful Shadows schon ihr Konzert begonnen. Ein unbedingtes "Muss", hat sich die Band doch bereits vor mehr als 10 Jahren offiziell aufgelöst und wer weiss schon, ob man die Gelegenheit des Live-Erlebnisses noch einmal bekommen würde. Wie schon ein Tag zuvor mit Zeraphine hatte es Sven Friedrich nicht allzu schwer, die Massen für sich zu begeistern. Der melodiöse Gothic Rock ging auch bei mir unter die Haut.

Amphi2011_ClanOfXymoxÄhnlich ging es indoor direkt weiter. Clan Of Xymox luden zum tanzen und träumen ein. Die Niederländer zeigten, dass man auch ohne große Bühnenshow, die Ohren und Herzen der Menschen erreichen kann und diese dankten es ihnen, das sie auch nach mehr als 25 Jahren nicht müde geworden sind, ihre musikalische Botschaft zu verbreiten. So lauschten wir der Band bis zum Ende, auch wenn draußen derweil De/Vision die Bühne betraten.

Amphi2011_DeVisionWas sich zumindest für mich auch als richtige Entscheidung herausstellen sollte. Schafften es die meisten Bands des Wochenendes, ihre Stücke live intensiver zu präsentieren, wirkte die Show von Steffen Keth und Thomas Adam doch ein wenig lustlos. So gelang es den beiden nicht wirklich, die Wirkung ihrer Musik zu entfalten.

Amphi2011_AgonoizeNach kurzer Umbau- und Erholungspause wurde es dann wieder laut. Tausende Augenpaare blickten nach oben, nicht weil sich dort wieder Regenwolken entluden, stattdessen schwebte Chris L. in Zwangsjacke von der Decke herunter. Ein Gewitter brach zwar auch über die schwarz gekleidete Menge herein, jedoch kam dieses nicht vom Himmel, sondern von der Bühne, wo Agonoize ihren energiegeladenen Auftritt begannen. Schnell zeigte sich, warum der Moderator vorher noch ein paar Warnhinweise ausgegeben hatte - das war nichts für schwache Nerven und Herzen. Mit einer wahren Horrorshow haute die Band einem ihren druckvollen Sound um die Ohren. Der treibende Bass ließ kein Bein still stehen, an jeder Ecke zuckten Körper beim Industrial Dance und die ersten Reihen ertranken fast im Kunstblut. Eines der absoluten Highlights des Wochenendes.

Amphi2011_DasIchDen Versuch, im Staatenhaus zu Das Ich vorzudringen, brachen wir dann vorzeitig aufgrund des großen Andrangs und der steigenden Temperaturen ab und beobachteten das Geschehen auf der Bühne von weitem. Zudem fehlte Stefan Ackermann krankheitsbedingt und so auch ein Teil der Show. Aber großer Respekt vor der Band um Bruno Kramm, das sie es sich trotzdem nicht nehmen ließen, beim Amphi zu spielen. Unterstützung erhielten sie dabei u.a. von Sven Friedrich, der damit bereits sein 3. Konzert in 2 Tagen bestritt.

Amphi2011_SaltatioMortisAm späten Nachmittag kam dann die Zeit der Spielleute. Auf der Hauptbühne formierten sich Saltatio Mortis und davor lösten weite Kleider und lange Haare die schwarzen Uniformen und rasierten Schädel ab. Den Musikern war die Spielfreude deutlich an den Gesichtern abzulesen. Nur unterbrochen durch die wie immer sehr kurzweiligen Kommentare von Lasterbalk wirbelte Sänger Alea über die Bühne und die Fans taten es ihm gleich. Kaum eine Minute, in der sich nicht ein Meer von Armen in der Luft bewegte und tausende Beine in selbige sprangen - gefühlt die beste Stimmung während des diesjährigen Festivals. Traditionell ließ sich Alea von seinen Anhängern zu "Falsche Freunde" durchs weite Rund tragen, sogar so lang, dass der Song nicht ausreichte, um zurück zur Bühne zu gelangen und so beschloss der Sänger kurzerhand, den abschließenden "Spielmannsschwur" bäuchlings anzustimmen.

Wieder drinnen empfing uns Blitzlichtgewitter und Trommelfeuer. Feindflug, die ja bekanntlich vor 2 Jahren das heutige Staatenhaus zum "Einsturz" gebracht haben, gaben ungeachtet dieser Erinnerung Vollgas. Vielleicht wollten sie ja testen, ob nun alles stabil ist. Das Elektro-Herz freute es auf jeden Fall.

Amphi2011_NitzerEbbUnter freiem Himmel stieg der Altersschnitt vor der Bühne dann deutlich an. Kein Wunder, denn Nitzer Ebb bestehen mittlerweile seit fast 30 Jahren. Die britischen EBM-Veteranen zeigten aber nach wie vor keine Müdigkeitserscheinungen und rissen das Publikum von Beginn an mit. Als dann noch 3 Stahlrohre auf die Bühne getragen wurden, kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr. Jürgen Engler intonierte zusammen mit der Band "The Machineries Of Joy" und "Wahre Arbeit - Wahrer Lohn".

Amphi2011_SubwayToSallyNach einer Runde über das Gelände wurde es wieder heiß und das im wahrsten Sinne des Wortes. Subway To Sally betraten die Bühne und geizten nicht mit Pyrotechnik. Dies war aber bestimmt nicht nötig, um die Stimmung anzuheizen. Die Freunde mittelalterlicher Rockmusik sangen jeden Song ihrer Idole lauthals mit und sprangen im Veitstanz. Die viel zu frühen Versuche, " Julia und die Räuber" anzustimmen, wiegelte Eric Fish gekonnt ab, aber nur um den Fans am Ende doch zu geben, was alle hören und mitschreien wollten. Und so hallte dann auch noch weit nach 22 Uhr die bekannte Melodie durch den Kölner Nachthimmel.

Die Ehre das VII. Amphi Festival zu beenden, hatten dann Covenant, die mich live auch sehr positiv überraschten. Die Musik wurde sehr viel druckvoller als auf CD dargebracht, so dass auch die Liebhaber elektronischer Musik einen würdigen Abschluss bekamen. Zu Songs wie "Stalker", "We Stand Alone" und natürlich "Call The Ships To Port" wurde ein letztes Mal gefeiert, was wohl auch die Veranstalter erfreute, die dann doch noch eine Zugabe gestatteten.

Amphi2011_Bes1Leider "fehlte" dieses Jahr die Zeit, um sich intensiver dem interessanten Rahmenprogramm wie z.B. den Lesungen von Dr. Mark Benecke und Christian von Aster zu widmen, ersterer konnte bei seiner Autogrammstunde ebenso großes Interesse wie all die Bands verzeichnen.

Auch in seiner siebten Auflage war das Amphi ein durch und durch gelungenes Festival. Ausgezeichnetes Programm, perfekte Organisation und ein schönes Ambiente sorgten wieder einmal für ein besonders Erlebnis. Zumal die Veranstalter augenscheinlich auf Wünsche und Anregungen der Besucher eingehen, was z.B. das neu geschaffene Amphi Cafe beweißt. Einziger Wermutstropfen war das Tonproblem im Staatenhaus zu Beginn, aber auch dies wurde recht schnell in Griff bekommen.

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