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Bericht Amphi Festival 2011 - Samstag
veröffentlicht von: Frank (fabra)
Mittwoch, den 20. Juli 2011 um 18:37 Uhr
Amphi2011_XRX1150

Pünktlich zu Festivalbeginn sind wir dann doch auf der richtigen Rheinseite angekommen. Das Gelände war schon überraschend gut gefüllt. Sogleich betraten [X]-RX die Hauptbühne des Kölner Tanzbrunnens. Der Optik nach gerade einem Splatter-Movie entsprungen, gaben die beiden Kölner sowohl musikalisch als auch körperlich Vollgas. Auch wenn sich doch viele der vor der Bühne Versammelten scheinbar noch ein wenig von der Anreise erholen mussten, konnten sie sich den treibenden Beats der Songs wie z.B. "The Update", "Stage 2", "Das ewige Leben" nicht allzu lang erwehren. Für mich ein Auftakt nach Maß, der Lust auf mehr Musik in den kommenden 2 Tagen gemacht hat.

Da das Amphi Festival bekanntlich für das gesamte Spektrum der schwarzen Szene steht, ging es dann gleich mit gegensätzlicher Musik weiter. Im Staatenhaus luden Klangstabil zum träumen ein. Bei den eingängigen Melodien war keine große Bühnenshow notwendig, um die Menge zu begeistern. Lieder wie "Vertraut" und "Twisted Words" brachten auch das kleinste Härchen an mir zum abstehen. Ich war nun endgültig auf dem Festival angekommen und von der Musik umgarnt.

Amphi2011_Staubkind1Auf der Open Air Bühne hatten derweil bereits Staubkind ihr Set begonnen. Also nichts wie raus und zumindest noch ein paar Songs der Berliner hören. Das Luxusproblem des "sich entscheiden müssen" sollte an diesem Wochenende noch öfter auftreten. Leider haben wir dadurch den größten Teils des Konzertes verpasst, denn 2 Songs später wurde die Band mit tosendem Applaus verabschiedet.

Danach hieß es dann erst einmal durchatmen, Radiokollegen in Empfang nehmen, gemeinsam das Festivalgelände inspizieren und einen Bummel über die Händlermeile unternehmen.

Amphi2011_Winterklte1Nach kurzer Erholungsphase sannen wir dann doch wieder nach dem, weswegen wir hergekommen waren - der Musik. Also ging es auf ins Staatenhaus zu Winterkälte. Im ersten Moment stark angezogen vom Sound der Band, suchten wir dann doch nach einigen Minuten das Weite. Ich find es zwar immer wieder faszinierend, wenn Musiker sich in Ekstase spielen, aber auf Dauer wirkte die Musik doch sehr monoton und erinnerte mich stark an die Hippiebands, nur eben in der elektronischen Ausgabe. Die beiden Protagonisten spielten sich offensichtlich in Ekstase, was dem Hörgenuss aber nicht unbedingt Vorschub leistete.

Amphi2011_ZeraphineAlso begaben wir uns wieder nach draußen, wo zwischenzeitlich Zeraphine begonnen hatten, zu spielen. Die Mannen um Sänger Sven Friedrich boten einiges sowohl fürs Auge als auch fürs Ohr. Songs wie "Out Of Sight" und "Be My Rain" wurden von den tausenden Fans vor der Bühne begeistert mitgesungen und die Band schließlich mit lang anhaltendem Applaus verabschiedet. Einmal mehr verhallten die Zugaberufe aufgrund der straffen Zeitplanung ungehört.

Amphi2011_FrozenPlasmaUnd dann war es wieder da, das Problem, welcher Band geben wir den Vorzug. Indoor hatten nämlich schon längst Frozen Plasma begonnen. Immerhin reichte die Zeit noch, um vieren ihrer Songs beizuwohnen. Für mich live eine der positiven Überraschungen, entwickelten sie doch auf der Bühne viel mehr Energie als ich von den Publikationen der Band erwartet hätte. Und so überraschte es auch hier nicht, dass die Menge einfach nicht genug bekommen wollte.

Nun war es an der Zeit, einmal durchzuatmen und so sind wir dann im Strandcafe am Rheinufer im wahrsten Sinne des Wortes liegen geblieben. An dieser Stelle seien auch die erweiterten Chill-Out Zonen wie z.B. das neu geschaffene Amphi-Cafe positiv erwähnt. Und Anubis träumt wahrscheinlich immer noch von seinem Himmelbett direkt am Rhein. Nach einem Besuch der zahlreichen Essenstände waren wir gestärkt für den Rest des Abends, der noch einige musikalische Leckerbissen bereit halten sollte.

Amphi2011_InStrictConfidenceVoll neu gewonnener Energie begaben wir uns ins Innere, wo sich In Strict Confidence angesagt hatten. Den Fans wurde neben eingängigen Melodien auch eine sehr ansehnliche Bühnenshow geboten. Und auch hier brachte die Band ihre Songs sehr viel druckvoller dar als auf CD. Die Menge feierte zu Songs wie "Silver Bullets" und natürlich "Zauberschloß", welcher dann den krönenden Abschluss des Konzertes bildete.

Amphi2011_DieKruppsDa sich im Staatenhaus nicht nur die Stimmung, sondern auch die Temperatur langsam dem Siedepunkt näherte, begaben wir uns in aller Ruhe zur Open Air Bühne, wo sich die Besucher schon auf die Krupps einstimmten. Die deutschen EBM-Urgesteine ließen es dann gehörig krachen. Dem einsetzenden Regen zum Trotz ließen sie ihr eigenes Gewitter vom Stapel. Mit Klassikern wie "Germaniac" und "To The Hilt" brachten sie die überwiegend älteren Fans zum mitsingen und -tanzen. Zudem bewies Sänger Jürgen Engler, das auch bei elektronisch dominierter Musik Platz für handgemachte Parts ist.

Nach einem kurzen Abstecher zu Suicide Commando und der Erkenntnis, das während des laufenden Konzerts ein Vordringen zur Band infolge des großen Andrangs nicht so einfach werden sollte, begaben wir uns wieder nach draußen. Honey von Welle:Erdball kündigte Deine Lakeien sehr treffend an: "Bislang waren Musiker auf dieser Bühne, jetzt kommen Künstler". Aufgrund des starken Andrangs und dem anhaltenden Regens konnten wir leider nur einen der hinteren, aber dafür trockenen Plätze ergattern. Leider war hier der Gesang, der doch einen Großteil der Band ausmacht, nur recht leise zu vernehmen. Ich konnte für mich nicht so richtig den Zugang zur Musik finden, wohingegen tausende Anhänger dies ganz anders sahen und dem Gesang der "schönsten Stimme" der Szene andächtig lauschten.

Amphi2011_HocicoMich zog es aber dann doch wieder ins Staatenhaus, wo Hocico den Live-Teil des Abends beendeten. Nachdem Sänger Erk Aicrag schon im letzten Jahr mit seinem Projekt Rabia Sorda überzeugen konnte, war ich sehr gespannt auf die Show der beiden Mexikaner. Und ich wurde nicht enttäuscht. Treibende, druckvolle Rhythmen und ein permanent über die Bühne fegender Sänger brachten das Publikum zum schwitzen. Der erste Tag des Amphi Festivals fand mit Hocico eine gebührende Schlussoffensive.

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