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Amphi 2012 - Prädikat Triple S
veröffentlicht von: Frank (fabra)
Montag, den 23. Juli 2012 um 23:45 Uhr

Amphi2012Bevor ich jetzt böse mails bekomme, triple S steht nicht für extra small, sondern in diesem Fall für Sonne, Stars und Stimmung. Die achte Auflage des Amphi Festivals wurde wie immer perfekt organisiert über die Bühn(e) gebracht. Was wohl auch dem Wettergott imponiert haben muss, denn pünktlich zum Wochenende stellte sich dann der Sommer ein. Die Deutsche Bahn sorgte dann dafür, dass ich den Auftakt des Festivals nicht miterleben konnte.

Endlich angekommen, verriet der erste Blick über das Gelände, dA_Life_Dividedass das Amphi in diesem Jahr vornehmlich die Anhänger elektronischer Musik in seinen Bann zog. Statt Leinen und Mieder kleidete Mann und Frau sich eher in Uniform und schrillen Cyberoutfits. Der Platz vor der Open-Air Bühne war zu A-Life Divided schon gut gefüllt. Für meinen Einstieg auch die passende Musik. Die Münchener boten eine gute Show, die sowohl die elektronische als auch die Rock-Fraktion angesprochen haben sollte.


Tyske_LudderTrotz des guten Wetters zog es mich dann doch erstmal ins Staatenhaus. Eisenfunk hatte ich dank des ehemaligen Staatsbetriebs schon verpasst, aber von Tyske Ludder wollte ich dann schon meine alten Knochen in Schwingung bringen lassen. Und die "Deutsche Hure" blieb auch nichts schuldig. Eine Band, die polarisiert. Oberflächlich betrachtet, sehr provozierend, aber wenn man sich die Mühe macht, tiefer in ihre Texte einzusteigen, zeigt sich schnell, dass die Ostfriesen sich viele Gedanken machen um das, was in der Welt so vor sich geht. Und genau das spiegelt sich dann auch in ihren Texten wieder. Dazu noch eine gehörige Portion Druck auf die Ohren und ich hatte mein erstes Highlight des Festivals.


Und dann waren sie wieder da, meine 3 Amphi-Probleme, 3 Bühnen mit gutemSpetsnaz150 Programm und der Zwang, sich entscheiden zu müssen. Ok, es gilt, so viel sehen und hören wie möglich, schließlich will dieser Bericht auch mit Eindrücken gefüllt sein. Wenn es sich dann überschneidet, sich bei den Bands einzufinden, die ich noch nie oder nicht so oft gesehen hab, lässt sich das nicht immer vermeiden. Und, in diesem Sommer besonders wichtig, möglichst viel Sonne tanken.


x_RxAlso erstmal wieder raus zu Spetsnaz. Eine sehr gute Wahl für den Nachmittag. Die Schweden bieten eingängige elektronische Rythmen und die treibenden Beats versetzen Arme und Beine automatisch in Bewegung. So, lässt sich Festival genießen. Hardcore Hooligans, wie es in einer ihrer Songs heißt,  sind sie aber nicht, der Titel passt dann schon eher auf die Lokalmatadoren von [x]-Rx. Hatten sie im letzten Jahr als opener noch Mühe, das gerade angekommene Publikum in Bewegung zu versetzen, sah das diesmal schon ganz anders aus. Bass und Percusions und Push it (to the limit) sind nicht nur zwei ihrer Titel, sondern auch Programm. Und wie man sich dazu bewegt, führten sie auf der Bühne direkt vor. Keine Chance für müde Knochen.


Da die meinen allerdings schon ein wenig älter sind, brauchten diese erstmalCorvus_Corax eine Pause. Also pilgerte ich in der Nachmittagssonne über die Händlermeile. Ein wenig den Körper stärken, die Beine im Beachclub mit Blick auf den Rhein hochlegen und die schwarzen Pilger ein wenig zu ihren Eindrücken und Erwartungen zu befragen. Pünktlich zu Corvus Corax stürzte ich mich dann wieder ins Getümmel. Die Umbesetzungen in letzter Zeit haben der Band hörbar gut getan. Gut, die Freunde purer Mittelalterklänge werden mir jetzt vielleicht widersprechen, aber ich finde, die Musik ist abwechslungreicher und druckvoller geworden. Dazu bekommt man nach wie vor auch optisch einiges geboten und das ganze auch ohne Pyroshow.


SITDDann erstmal wieder ins Staatenhaus, [:SITD:] stehen auf dem Plan. Eine Band, die zeigt, dass sich mit Electro-Musik auch ernsthafte Themen transportieren lassen. Das Publikum ist textsicher und zollt Respekt mit Applaus.  Die Jungs sind sichtbar angetan von der guten Stimmung. Danach noch kurz den Schluss von Camouflage mitnehmen und sich in der Entscheidung bestätigt sehen, [:SITD:] den Vorrang gegeben zu haben. Wie das Ganze zeitgemäß klingen würde, zeigen direkt im Anschluß Haujobb indoor. Auch wenn ich denen gern bis zum Ende gelauscht hätte, zieht es mich doch zu Eisbrecher.


Eisbrecher150Alexx ist halt doch einer der Entertainer vor dem Herrn. Der Platz vor der Hauptbühne ist restlos gefüllt und die Show läßt kaum Wünsche offen. Dass sie sich selbst und die Musik nicht zu ernst nehmen, zeigen die Anekdoten, "Eine gute Crew ist wichtig, oder glaubt ihr, ich hätte Ahnung von Autos?! Das ist Fernsehn.", und die Intonation heimatlichen Liedgutes nebst Jodeleinlage. Ein erstes Highlight des letzten Wochenendes.

NachtmahrGeographisch nicht allzuweit entfernt, musikalisch aber Welten, geben sich danach Nachtmahr die Ehre. Das erste große Treffen der Cyber-Dance Fraktion (ja ok, bei Eisenfunk war ich noch nicht vor Ort). Musikalisch und textlich nicht sonderlich anspruchsvoll, zeigen die Bässe doch ihre Wirkung auf die Muskulatur der eigenen Extremitäten. Optisch das gewohnte Bild von Mädchen in Uniform und einem herumwirbelnden Thomas Rainer.


The_Sisters_Of_Mercy150Auf die letzte Band draußen waren wohl die meisten gespannt. The Sisters Of Mercy betraten die Bühne. Die Band, die an diesem Wochenende wohl am meisten polarisiert hat. So unterschiedlich wie die Erwartungen waren auch die Meinungen danach. Die einen meinten, die "Schwestern" spielten so gut wie in alten Zeiten, die anderen, sowas braucht kein Mensch. Für mich war es ein solider Auftritt, wenn auch nicht gerade spektakulär, was sich auch irgendwie in der Stimmung vor der Bühne niederschlug.


Apoptygma_BerzerkDie war bei Apoptygma Berzerk ganz anders. Vom ersten Song an war die Menge lautstark mit dabei. Es wurde getanzt und mitgesungen. Hit reihte sich an Hit. Auch ich schloss mich der Masse an und setzte ein letztes mal für diesen Tag meine Glieder in Bewegung. Leider konnte ich zeitlich bedingt die Deutsch Amerikanische Freundschaft nicht mehr festigen. Aber nach einhelliger Meinung hab ich den krönenden Abschluss verpasst. DAF entfachten nochmal ein musikalisches Feuerwerk. Sie hatten so viel Spaß, dass ihnen vor lauter Zugaben sogar die Songs auszugehen drohten.

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