Mit
Antirockstars haben Betontod einen richtigen Schatz ans Licht gehoben. „Härter als jemals zuvor, entern wir dein Ohr“ so lautet das Versprechen im ersten Song des Silberlings, und das wird gehalten. 13 mal geht’s mit grundehrlichen Texten und Sounds direkt ins Hirn.
Obwohl die Texte einfach gehalten sind, sind sie nicht plump, wie bei manch anderen Bands dieses Genres, sondern bringen einfach ihre Aussage direkt auf den Punkt. Einfach so, wie es die Mentalität der Region ist, aus der die Band stammt.
Neben knallharten Ansagen Richtung Extremismus jedlicher Art, zwischenmenschlichen Probleme, Freundschaft und „Feierliedern“ gibt’s auch das ein oder andere selbstreflektierende Lied, welches mir einen Schrecken in die Glieder fahren ließ.
Haben Betontod gemerkt was sie da abgeliefert haben? Sagen Sie sich, wenns am schönsten ist, soll man aufhören?
In „Nie Vergessen“ blickt die Band teils melancholisch auf die Vergangenheit und überlegt, stehen bleiben oder weitergehen? „Am Ende“ klingt wie ein Abschiedslied:
„Wir stehen am Ende eine langen Reise und sehen schon das Ziel... doch am Ende bleibt was zählt, ihr habt zu uns gehalten“.
Fazit: nach 21 Jahren geht’s mit „Tempo 300, Blinker links“ auf die Überholspur. Betontod zeigt, wo es langgeht.
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geschrieben von: micha ( drachenglut) am 22. August 2011